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Ökologische Bedeutung


Fluss "Sinn", Namenspatron unserer Region
Fluss "Sinn", Namenspatron unserer Region

Der Sinngrund ist keine ursprüngliche Naturlandschaft mit Auwald und der freischaffenden Kraft des Flusses. Aber er ist eine alte, infolge kleinbäuerlicher Bewirtschaftung über die Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, die der Natur noch großzügig Raum gewährt.

Eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen hat in dieser Wiesenlandschaft mit dem sich dahinschlängelnden, von Gehölzen begleiteten Fluss ihren Lebensraum gefunden. Viele dieser Arten sind in Deutschland selten geworden und stehen heute auf der Roten Liste. Im Sinngrund sind sie teilweise auf den mageren Wiesen, Tümpeln, Gräben oder aber am Ufer der Sinn noch zu entdecken.


Bunte Schmetterlinge besuchen die Blumen, Grashüpfer springen durch das Gras, Libellen sind als Flugakrobaten am Fluss unterwegs und in den Wäldern entdeckt man unzählige verschiedene Käfer- und Ameisenarten.

Während sich in der Sinn selten gewordene Fische wie Bachneunauge, Koppe oder Rutte tummeln und Eisvogel und Wasseramsel hier auf die Jagd gehen, brüten seitlich davon Braunkehlchen und Bekassine in den Wiesen.

Um die Artenvielfalt auch künftig zu erhalten wurde der Sinngrund am 19. April 1999 mit einer Größe von rd. 380 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Aus § 3 (= Schutzzweck) der Verordnung der Regierung von Unterfranken vom 19.04.1999, Nr. 820-8622.01-4/96, über das Naturschutzgebiet "Sinngrund":
    "Zweck der Festsetzung des Naturschutzgebietes "Sinngrund" ist es,
    1. die hervorragende Schönheit und Eigenart des Sinngrundes als von Wiesen und Gehölzen geprägte bäuerliche Kulturlandschaft zu erhalten und den besonderen Erlebniswert des Gebietes zu bewahren,
    2. den typischen Auewiesencharakter mit einem der größten überregional bedeutsamen Vorkommen der Schachblume (Fritillaria meleagris) in Deutschland sowie weiteren seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten zu sichern und vor nachteiligen Veränderungen zu schützen,
    3. den naturnahen Bachlauf der Sinn mit seinem Gehölzsaum und Auwaldresten für eine Vielzahl seltener und gefährdeter Tierarten, insbesondere Fisch-, Vogel-, Amphibien- und Insektenarten, zu erhalten und zu entwickeln,
    4. Naß- und Feuchtwiesenkomplexe zu erhalten und extensiv zu bewirtschaften,
    5. die Reste ehemaliger Wässerwiesen insbesondere nördlich Obersinn mit teilweise noch vorhandenen Grabensystemen als kulturhistorisch bedeutsame Bewirtschaftungsform zu erhalten."


Fischreiher
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