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Die Rückenwiesen



Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde im Sinntal die Wässerwiesenwirtschaft eingeführt. Von der Sinn aus wurde Wasser über einen Bewässerungsgraben auf den First von 3-5 m breiten und etwa 50 cm hoch aufgeworfenen Rücken geleitet. Über die geneigten Seitenflächen rieselte das Wasser anschließend in Abflussrinnen und von dort wieder in den Fluss zurück.


Einerseits sollte die Bewässerung sommerliche Trockenheit ausgleichen, andererseits dienten die Gräben bei hohem Wasserangebot zur Entwässerung. Dadurch sollte der Anteil an Süßgräsern in der Wiese gegenüber den kaum als Futter verwertbaren Seggen und Binsen gesteigert werden.

Die Wiesenbewässerung hatte eine besonders wirtschaftliche Bedeutung und war deshalb besonders streng geregelt. Daher stammt auch das Sprichwort "Jemandem das Wasser abgraben".

Bewässerte Rückenwiesen gibt es im Spessart heute nicht mehr. Nördlich von Obersinn wurden allerdings Rückenwiesen wieder reaktiviert, die durch die Verordnung der Regierung von Unterfranken vom 19.04.1999, Nr. 820-8622.01-4/96, über das Naturschutzgebiet "Sinngrund" ausdrücklich geschützt werden.


Das wellige Relief der Rückenwiesen ist - wie hier bei Wohnrod - oftmals noch gut zu erkennen.


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