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Geschichte von Obersinn


Der Name der Marktgemeinde Obersinn, die im nördlichen unteren Sinntal liegt und der nördlichste Ort des Landkreises Main-Spessart ist, erscheint erstmals 1413 als "Obern-Synne" in einem Würzburger Urkundenverzeichnis. Der Ort muss jedoch weit vor dieser Zeit schon bestanden haben, und zwar vor dem Jahre 1275. Denn als man im Jahre 1275 Mittelsinn gründete und ihm seinen Namen "Metelsynne" gab, musste man wohl diesen neuen Ort von dem unterhalb liegenden "Synna" (Burgsinn) und einem schon flussaufwärts bestehenden Ort (also Obersinn) unterscheiden und als in der Mitte liegend bezeichnen.

Neben dem König tritt als erster Grundherr die Abtei Fulda in diesem Bereich auf. Der Besitz schwand aber mit dem Verfall des Klosters im 10. und 11. Jahrhundert. Danach war das Hochstift Würzburg Grundherr, das schon vor dem Jahre 1001 an der Sinn in "Synna" (Burgsinn) mit der dortigen Wasserburg ein Machtzentrum besaß.

Bis zum Jahre 1405 blieben die Orte des Sinngrunds beim Bistum. Als dann Fürstbischof Johannes von Egloffstein das "Fürstbischöflich-Würzburgische Schloss Burgsinn samt Zubehörungen" am 26.09.1405 an Wilhelm von Thüngen verkaufte, setzten sich die von Thüngen auch in den benachbarten Orten gegen den dort begüterten Adel immer mehr durch und kauften diese aus. Nur die Herren von Hutten konnten sich neben den Thüngen behaupten. Seit dieser Zeit gehörte Obersinn mit den Orten Mittelsinn und Aura zum thüngisch-huttischen Kondominat Mittelsinn.

Bis zum 17. Jahrhundert war der Sinngrund (Aura, Mittelsinn und Obersinn sowie die vierherrschaftlichen Zentwälder) in der Hand der Rittergeschlechter von Thüngen und von Hutten. In den Niedergang thüngischer Macht seit Anfang des 17. Jahrhunderts wurden auch die Besitzungen dieser Familie im Sinngrund hineingezogen.






Zeittafel

zusammengestellt von Anton F. Schäfer im Mai 2004

Geschichte(n) vom "alten Dorf"

Ein Beitrag zur Obersinner Geschichte von Anton F. Schäfer

Von den Bergen rollt das Feuerrad

Ein alter Volksbrauch ist in Obersinn bis heute erhalten geblieben

Bau der Sinntalbahn

Die Erbauung einer Bahn von Gemünden nach Elm wurde 1865 durch einen Staatsvertrag getan

Schafzucht in Obersinn

Schullehrer Sturm

Schwierige Ruhestandsversetzung

Obersinner Sagen

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