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Schafzucht in Obersinn



Das Foto zeigt den Wanderschäfer Arnold Herbert, der im Jahr 2011 als letzter seiner Art im Sinngrund nach 35 Jahren die Schafhaltung aufgab. Seine Herde, mit der er das ganze Jahr über auf eigenen und gepachteten Flächen rund um Obersinn zog, bestand Ende der 80er aus bis zu 300 Schafen.

Dass in Obersinn einmal eine ganz beträchtliche Schafzucht betrieben wurde, zeigt folgender Auszug aus einer Urkunde vom Jahre 1741:

"Von Gottes Gnaden, Friedrich Carl, Bischof zu Bamberg und Würzburg, des Hl. Röm. Reiches Fürst, Herzog zu Franken, Lieber Getreuer! Uns ist ob demjenigen, was unser Juliusspital dahier gegen Johann Georg Kleinfelder und Johann Michael Preisendörfer als Erbständerer der Schäferei zu Obersinn geklagt und diese zu ihrer Verantwortung dagegen vorgebracht, die gehorsamste Relation geschehen. Wir erteilen unsere gnädigste Entscheidung dahin, dass es bei der Zahl von 600 Schafen sein ferneres Verbleiben haben soll, dergestellt, dass darunter auch diejenigen Schafe eingegriffen werden, welche die Untertanen mit beischlagen. Soviel aber den Pferch anlangt, kann den Beklagten nicht auferlegt werden, dass sie nicht mehr als einen Pferch haben sollen, wohingegen dem Juliusspital ebenfalls unverwehrt ist, einen doppelten Pferch anzurichten."

Das Foto, das um 1920 entstanden sein dürfte, zeigt den Schäfer Paul.
Das Foto, das um 1920 entstanden sein dürfte, zeigt den Schäfer Paul.

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