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Ludwig-Zeller-Ring


Nach 18 Jahren der Auseinandersetzung mit der Bürokratie konnte die neue Moto-Cross-Strecke am Löwersberg in Obersinn am Sonntag, den 18. August 1996, schließlich eingeweiht werden.
Um die Verdienste des Altbürgermeisters für den Motorsport in Obersinn und die Verwirklichung der Rennstrecke zu würdigen wurde die Strecke auf den Namen "Ludwig-Zeller-Ring" getauft.

Begonnen hat alles eigentlich damit, dass die Obersinner Buben aus dem Nachlass des Pfarrers eine alte 150er Sachs bekommen haben. Dass das alte Motorrad des bereits gestorbenen Ortsgeistlichen Eugen Schüll den Obersinner Motorsportfreunden zu Geburtswehen verhalf, ist ein Schmankerl in der jetzt 30-jährigen Vereinsgeschichte der Motorsportfreunde Sinngrund und Umgebung. Tüftler brachten die Maschine zum Laufen. Mit diesem "Feuerstuhl" sind dann die älteren Ministranten über die Stoppeläcker geflitzt.

Am 24. Mai 1978 wurde der Verein gegründet. 45 Personen traten sofort bei. Heute zeigen sich die Motorsportfreunde Sinngrund Obersinn als ein moderner Verein, der eine nach wie vor attraktive Sportbetätigung anbietet. Mit dem Ludwig-Zeller-Ring sind ideale Trainingsbedingungen vorhanden. Insbesondere aus diesem Grund zählt der Verein derzeit 160 Mitglieder.

Der erste Vorsitzende wurde Rudolf Dill, der diesen Posten zwei Jahrzehnte inne hatte. Aber schon 20 Jahre vorher hatte es vereinzelte Aktivitäten gegeben. Rudolf Dill, Reinhold Heil und Ullrich Ebert fuhren mit selbst gebauten Motorrädern Straßenrennen. Später stieß Hermann Welzenbach, der sich als Motocrosstalent entpuppte, zu der Clique.

Aus Kostengründen kehrte man dem Straßenrennsport den Rücken und verlagerte die Aktivitäten auf den Motocross-Sport, der immer mehr Anhänger aus der ganzen Region fand. Doch die Anfänge gestalteten sich als recht schwierig: Niemand wollte "die Krachmacher" in seiner Nähe haben. Auf einem Trainingsareal in einem Seitental bei Mittelsinn war ebenso bald die Benutzung untersagt wie auf einem anderen Grundstück bei Burgsinn, bei dem sogar eine Bußgeldandrohung über 50 000 Mark folgte.


Die Aktiven des MSF waren in den 90er Jahren auf vielen Rennstrecken in ganz Europa zu finden. Besonders Hermann Welzenbach, wohl erfolgreichster Fahrer des MSF, Ronny Rudlof, Herbert Faller, Christian und Klaus Meyer standen oft auf dem Siegertreppchen. Robert Krack holte sogar den Europameistertitel im Geschicklichkeitsfahren und Alfred Dill wurde sowohl Sieger bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft in der 500er-ccm-Klasse als auch Vizemeister in der 250er-ccm-Klasse. Auch Klaus Kohl sicherte sich später den Deutschen Juniorenmeistertitel.

Zweimal erhielten die Motorsportfreunde die Auszeichnung als bester Veranstalter der Nordbayern-Serie. Dreimal hielten die ihre Abschlussfeier sogar mit rund 20 Vereinen und 500 Sportlern hier ab. Heute führt Olaf Würfel den Verein mit seinen rd. 30 aktiven Fahrern.


2. Bürgermeister Gebhard Weikinger, Altbürgermeister Ludwig Zeller und der langjährige Vorsitzende der Motosportfreunde Sinngrund Rudolf Dill anlässlich der Einweihung der Motorsportanlage am Löwersberg.


Kommt ein Quad geflogen..
Das ist Pech - gehört aber leider auch zum Rennsport ...
Jetzt kann es ja los gehen ...
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www.msp-info.de www.kommune-aktiv.de

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