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Schachblumenpartnerschaft


Gemeinde Großsteinbach - Markt Obersinn

Sie ist klein, purpurn und weiß gescheckt und als "Wahrzeichen des Sinngrunds" eine echte Rarität in Mitteleuropa.
Nicht zuletzt wegen des geringen Vorkommens der Schachbrettblume wurde am 19. April 1999 eine Fläche von ca. 380 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen (siehe Auszug aus der Verordnung unten). Weil hiervon rund 72 Hektar auf das Gebiet des Marktes Obersinn entfallen veranstaltet die Kommune seit dem Jahr 2000 zur Blütezeit der Schachblume (Ende April) ein gleichnamiges Fest, das längst über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist.
Auch deshalb wurde der kleine Ort Großsteinbach in der Steiermark, der ca. 30 Kilometer von Graz entfernt liegt, auf den Markt Obersinn aufmerksam. Denn auch auf den Wiesen der österreichischen Gemeinde blühen Jahr für Jahr die seltenen Blumen. Über die hessische Naturschützerin und Blumenexpertin Irmgard Schultheis wurden schließlich erste Kontakte geknüpft, die bei gegenseitigen "Schnupperbesuchen" intensiviert wurden. Hierbei zeigte sich schnell, dass die beiden Ortschaften gut "harmonieren" und bald wurde an die Umsetzung der Idee zur Gründung einer offiziellen Partnerschaft gedacht.

Am Wochenende 23./24. Juli 2005 besuchten mehr als 40 Obersinner Bürger den kleinen Ort in der Steiermark um die Schachblumenpartnerschaft zwischen dem Markt Obersinn und der Gemeinde Großsteinbach mit einem offiziellen Festakt zu feiern.


Die Bilder zeigen den Bürgermeister von Großsteinbach Josef Rath (ganz links) und den 1. Bürgermeister von Obersinn Richard Stenglein beim Unterzeichnen der Partnerschaftsurkunde im Rahmen des Parrfests am 24.07.2005 in Großsteinbach.


Aus § 3 (= Schutzzweck) der Verordnung der Regierung von Unterfranken vom 19.04.1999, Nr. 820-8622.01-4/96, über das Naturschutzgebiet "Sinngrund":
    "Zweck der Festsetzung des Naturschutzgebietes "Sinngrund" ist es,
    1. die hervorragende Schönheit und Eigenart des Sinngrundes als von Wiesen und Gehölzen geprägte bäuerliche Kulturlandschaft zu erhalten und den besonderen Erlebniswert des Gebietes zu bewahren,
    2. den typischen Auewiesencharakter mit einem der größten überregional bedeutsamen Vorkommen der Schachblume (Fritillaria meleagris) in Deutschland sowie weiteren seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten zu sichern und vor nachteiligen Veränderungen zu schützen,
    3. den naturnahen Bachlauf der Sinn mit seinem Gehölzsaum und Auwaldresten für eine Vielzahl seltener und gefährdeter Tierarten, insbesondere Fisch-, Vogel-, Amphibien- und Insektenarten, zu erhalten und zu entwickeln,
    4. Naß- und Feuchtwiesenkomplexe zu erhalten und extensiv zu bewirtschaften,
    5. die Reste ehemaliger Wässerwiesen insbesondere nördlich Obersinn mit teilweise noch vorhandenen Grabensystemen als kulturhistorisch bedeutsame Bewirtschaftungsform zu erhalten."


Die Schachbrettblume

(Fritillaria meleagris)





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