Fotovorschau und Logo ausblenden
Quick-Navigator:
Suche:

Betrieb von Wärmepumpen


Anzeige von Erdaufschlüssen (z.B. Bohrungen)
Die Bohrung ist beim Landratsamt Main-Spessart mit einem Lageplan (M 1 : 1000) anzuzeigen. Anzeigevordrucke sind beim Landratsamt erhältlich.
Mit der Bohrung darf frühestens einen Monat nach Eingang der Bohnranzeige beim Landratsamt begonnen werden. Das Landratsamt erteilt die Erlaubnis zur Durchführung der Bohrung unter Auflagen, die bei der Bohrung zu beachten sind, i.d.R. binnen eines Monats.

Vorlage des Brunnenausbauplans und des Bohrberichts
Nach Durchführung der Bohrarbeiten ist der Bohrbericht und der Brunnenausbauplan dem Landratsamt vorzulegen. Im Einvernehmen mit den Wasserwirtschaftsamt wird entschieden, ob mit dem Brunnenausbau Einverständnis besteht.

Notwendigkeit einer wasserrechtlichen Erlaubnis zum Betrieb der Wärmepumpe
Aus dem Bohrbericht ist ersichtlich, ob gespanntes Grundwasser freigelegt wurde und ob durch die Sole-/Wasser-Wärmepumpen (Wärmesonden) auf das Grundwasser eingewirkt wird. In beiden Fällen handelt es sich um erlaubnispflichtige Gewässerbenutzungen für die eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich ist.
Bei Wasser-/Wasser-Wärmepumpen ist immer eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.

Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zum Betrieb einer Wärmepumpe
Sole-/Wasser-Wärmepumpe (beschränkte Erlaubnis gem. Art. 17 BayWG)
  • Beschreibung des Vorhabens
  • Lageplan M 1 : 1000
  • Beschreibung der Wärmepumpe mit Fabrikat und Typ sowie Verdampferleistung in kJ/s
  • Schematische Systemzeichnung der Anlage (Wärmepumpe, Wärmetauscher, Erdsonde, etc.), die die verschiedenen Flüssigkeitskreisläufe aufzeigt
  • Arbeitsmittel der Wärmepumpenanlage (Wärmeträgermittel, Kältemittel, evtl. Schmiermittel)
    Wir verweisen darauf, dass nur Wärmeträgerflüssigkeiten und Frostschutzmittel verwendet werden dürfen, die als nicht Wasser gefährdend i.S.d. § 19 Abs. 5 WHG bestimmt werden oder die als Wassergefährdungsklasse-I-Soffe in der Verwaltungsvorschrift zur Anlagenverordnung mit der Fußnote 14 gekennzeichnet sind
Wasser-/Wasser-Wärmepumpe (beschränkte Erlaubnis im vereinfachten Verfahren gem. Art. 17 a BayWG)
  • Beschreibung des Vorhabens
  • Lageplan M 1 : 1000
  • Gutachten eines privaten Sachverständigen in der Wasserwirtschaft
    Hierin müssen enthalten sein:
    • Angaben über die Wasserentnahmemenge in l/s und die maximale Jahresentnahmemenge in m3/Jahr
    • Schematische Systemzeichnung der Anlage (Wärmepumpe, Wärmetauscher, Rohrleitungen, etc.), die die verschiedenen Flüssigkeitskreisläufe darstellt
    • Beschreibung der Wärmepumpe mit Fabrikat und Typ sowie Verdampferleistung in kJ/s
    • Arbeitsmittel der Wärmepumpenanlage (Wärmeträgermittel, Kältemittel, evtl. Schmiermittel)
      Wir verweisen darauf, dass nur Wärmeträgerflüssigkeiten und Frostschutzmittel verwendet werden dürfen, die als nicht Wasser gefährdend i.S.d. § 19 g Abs. 5 WHG bestimmt werden oder die als Wassergefährdungsklasse-I-Soffe in der Verwaltungsvorschrift zur Anlagenverordnung mit der Fußnote 14 gekennzeichnet sind
Bauabnahme
Vor Einbau/Installation der Wärmepumpe ist im Falle einer Gewässerbenutzung die Bauabnahme durch einen privaten Sachverständigen in der Wasserwirtschaft erforderlich. Der Abnahmebericht ist dem Landratsamt vorzulegen.


Quelle: Untere Wasserrechtsbehörde beim Landratsamt Main-Spessart
Stand: 21.01.2005

nach oben  nach oben
www.msp-info.de www.kommune-aktiv.de

Verwaltungsgemeinschaft Burgsinn
Burgweg 1 | 97775 Burgsinn | Tel.: 09356 9910-0 | info@vgem-burgsinn.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung