Fotovorschau und Logo ausblenden
Quick-Navigator:
Suche:
Sie sind hier: Mittelsinn » Kommunalpolitik » Wald- und Umweltausschuss » Hans August Fischer Heimat-Stiftung 

"Hans August Fischer Heimat-Stiftung"


Mit der Anerkennungsurkunde vom 15.11.2007 der Regierung von Unterfranken wurde die "Hans August Fischer Heimat-Stiftung" mit Sitz in Mittelsinn als öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. Das Finanzamt Lohr a.Main bestätigte vorab, dass die Stiftung ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken dient.

Der 1920 in Mittelsinn geborene Stifter und Ehrenbürger der Gemeinde Mittelsinn Hans August Fischer (z.Zt. Rechtsanwalt und Ministerialdirigent a.D. in Bonn) hat seine Verbundenheit zu seinem Geburtsort bereits in der Vergangenheit stets lebendig gestaltet und unterstützte alljährlich sowohl die politische als auch die Kirchengemeinde Mittelsinn.

Das Stiftungsvermögen, das im Bestand ungeschmälert erhalten bleiben muss, beträgt derzeit rd. 200.000 €, eine stolze Summe, die sich im Wesentlichen aus der von Herrn Fischer eingebrachten Stiftungseinlage i.H.v. 50.000 € und weiteren Zustiftungen durch seine Person i.H.v. rd. 80.000 € sowie aus Spenden seiner Frau, Frau Reddehase-Kiock-Stoegen i.H.v. 70.000 €, zusammensetzt.

Mit den zur Verfügung stehenden Zinserträgen aus diesem Kapital konnten bisher folgende Maßnahmen in Mittelsinn verwirklicht bzw. finanziell unterstützt werden:
  • Neugestaltung des Friedhofeingangs
  • Restaurierung eines historischen Grabmals im Eingangsbereich des Friedhofs
  • Bezuschussung der Renovierung der Kirchenorgel
  • Errichtung eines Mahn- und Ehrenmals für die Opfer des Zweiten Weltkriegs
Zusätzlich werden Altersjubilare (am 90., 95. und jedem weiteren Geburtstag) mit einer Ehrengabe von
100 € bedacht.

In der Präambel zur Stiftungssatzung heißt es u.a.:
    "Zur Stiftung regte ihn seine enge Verbundenheit mit seinem Heimatort an. Seine Mutter besaß dort ein Wiesengrundstück am Dorfrand, das sie von ihrem Vater geerbt hatte ("fränkische Erbteilung"). Darauf bauten die in Würzburg ausgebombten Eltern unter Mithilfe des Stifters, dessen Schwester sowie der Dorfgemeinschaft das erste Wohnhaus nach dem Krieg, mit Übernahme des uralten Flurnamens "Dicke Mühle".
Die Stiftung verfolgt folgende Zwecke:
  • Förderung der baulichen Erhaltung der alten Dorfkirche in ihrem mittelalterlichen Charakter
  • Förderung / Ausgestaltung des überkonfessionellen Bergfriedhofs unter besonderer Berücksichtigung des historischen zentralen Kreuzes sowie des Gefallenendenkmals
  • Unterstützung von bedürftigen Gemeindemitgliedern, die sich in Pflegeheimen befinden
  • Weitere geeignete Maßnahmen zu Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde
  • Unterstützung der Ausbildung sehr begabter Kinder nicht begüterter Eltern der Gemeinde
[Unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften können die Zwecke gänderten Verhältnissen angepasst werden.]

Im Jahr 2012 hat die Stiftung die "Ortsgeschichte Mittelsinn" als Buch herausgebracht. Bei dem Werk handelt es sich um keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern um ein interessantes Lese- und Geschichts- sowie "Geschichten"buch. Streiflichter, Erzählungen, Vergessenes und Wiederentdecktes, Alltägliches und Ungewöhnliches sind darin zu finden.
Auch das Zusammenstellen dieses Werks trägt die Handschrift von Hans August Fischer, der in unermüdlicher Arbeit seine eigenen und die Textbeiträge anderer Autoren (so z.B. seiner Schwester, Frau Maria Hähnlein, und der Heimatforscherin Hildegard Krämer) in die rechte Reihenfolge brachte und das ganze Werk redaktionell überarbeitet hat.


Anlässlich einer ersten Zusammenkunft am 20.11.2007 wurde die Arbeit der beiden Stiftungsorgane (Stiftungsvorstand und Stiftungsrat) aufgenommen. Bürgermeister Kratz nutzte dabei die Gelegenheit sich im Namen der Gemeinde Mittelsinn ganz herzlich für das bereits bisher gezeigte Engagement des Stifters für die Heimatgemeinde zu bedanken. Das Foto zeigt die beteiligten Personen bei dem Treffen in der Gaststätte Dürnhof in Rieneck:
(von rechts nach links) Hans August Fischer, Stifter und Vorsitzender des Stiftungsvorstands, Maria Hähnlein, Schwester des Stifters und langjährige frühere Lehrerin in Mittelsinn, 1. Bürgermeister Karl Kratz, Inge Klein, Verwandte des Stifters, Pfarrer Gunnar Zwing, Michael Schnall, Vorsitzender des Stiftungsrats, 2. Bürgermeister Peter Paul, Thomas Schlotterbeck, stellv. Vorsitzender des Stiftungsrats, Barbara Reddehase-Kiock-Stoegen, Ehefrau des Stifters


nach oben  nach oben
www.msp-info.de www.kommune-aktiv.de

Verwaltungsgemeinschaft Burgsinn
Burgweg 1 | 97775 Burgsinn | Tel.: 09356 9910-0 | info@vgem-burgsinn.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung