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Geschichte des Kindergarten in Fellen


Pfarrer Gundersdorf besucht die BaustelleNach den Wirren des zweiten Weltkrieges begann in den Jahren 1949/1950 der erst seit rund einem Jahr im Ort tätige Pfarrer Ludwig Gundersdorf mit den Planungen für den Neubau des Kindergartens.

Auf dem von Hermann und Katharina Pfeifroth geschenkten Grundstück in unmittelbarer Nähe zur Kirche entstand der erste Kindergarten mit Schwesternwohnung.
Bereits am 06.08.1951 konnte dieser nach einer Andacht in der Kirche eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. Über den ersten Kindergartentag berichtet die Chronik: "Wir drei Schwestern hatten unsere liebe Not die schreienden Kinder zu beruhigen, denn sie dachten, sie dürften nicht mehr heim".

Der ursprünglich ausschließlich um die "große Linde" befindliche Spielplatz wurde im Jahr 1971 erstmals erweitert. Außerdem wurde in das Gebäude eine Warmwasserheizung eingebaut, was eine sehr große Erleichterung darstellte.
Der neu gestaltete Bildstock auf dem Spielplatz wurde 1972 eingeweiht.

Zehn Jahre später, Anfang 1982 konnte mit dem Geld aus vielen Basaren und Sommerfesten eine Zwischenwand im Kindergartengebäude eingebaut werden, so dass zwei gleich große Gruppenräume zur Verfügung standen. "Nach manchen Sorgen, Schwierigkeiten, Opfern und Putzereien konnte unser Umbau fertiggestellt werden. Alles ist sehr schön geworden", so hält es Schwester M. Bilhilde in den Annalen fest.

Dem "Drang der Kinder nach draußen" wird durch die zweite Erweiterung des Spielplatzes im Jahr 1987 Rechnung getragen. Eine großzügige Erweiterung der Außenspielfläche mit verschiedenen Spielgeräten lässt kaum (Kinder-) Wünsche offen.

Um so mehr ist jedoch das Bauwerk selbst "in die Jahre gekommen". Weder die Räume für die Kinder und schon gar nicht die Wohnräume der Marienschwestern waren den zeitgemäßen Anforderungen gewachsen, so dass ein grundlegender Umbau des Komplexes notwendig wurde.

So haben viele von uns den Fellener Kindergarten noch in Erinnerung.Bei einem ersten Gespräch mit der Kirchenverwaltung, dem Architekten und der Gemeinde am 16.11.1992 wurde festgelegt, dass die Schwesternwohnung Anfang Januar 1993 geräumt werden muss, damit mit dem Bau begonnen werden kann. Bis dahin galt es, vieles einzupacken und umzuräumen. "Wir wussten nicht, wie uns geschah", ist mit Datum vom 28.12.1992 vermerkt. "Im Laufe des Vormittags war der ganze Kindergarten ausgeräumt. Mit Lieferwagen und Traktor wurden die Sachen zum Teil in die Schulwohnung, alles Übrige zu Rüth`s ins neue, unbewohnte Haus gebracht". Zuvor wurden bereits viele Gegenstände im ehemaligen "Balse-Hühnerhaus" verstaut. Die Schwestern bezogen für die Zeit des Umbaues die gemeindliche Wohnung im Obergeschoss des Schulhauses. Ebenso wurde ein nicht benötigtes Klassenzimmer zum Gruppenraum umfunktioniert. Für diese Übergangszeit wurden die beiden Gruppen auf den Vor- und Nachmittag aufgeteilt. Die Bauarbeiten "am Kirchweg", die am 18. Januar 1993 mit dem Herstellen einer Zufahrt vom Schafberg aus begonnen hatten, schritten rasch voran:
Nach diversen Abbrucharbeiten wurde Mitte Mai bereits der Dachstuhl aufgerichtet und die Giebelwände hochgezogen.

Zwei Monate später sind im Bautagebuch unter dem 14.07.1993 beispielsweise folgende Arbeiten nachzulesen:
  • Elektroleitungen im Keller installiert
  • Wände im Erdgeschoss verputzt
  • Wasser- und Abflussleitungen im Dachgeschoss verlegt
  • Wasserverteiler im Heizraum montiert
  • Dach eingedeckt
  • alte Fenster abtransportiert
Im September konnte bereits erste Hand an die Außenanlagen gelegt werden. Es galt Sandsteinmauern abzubrechen, andern Orts zu verkleinern oder irgendwo neu hochzuziehen; Pflaster zu verlegen oder auch die frühere Abfallgrube des Friedhofs zu beseitigen.
Während im Erdgeschoss die ersten Räume tapeziert wurden, sind die Arbeiter außen mit dem Verputzen beschäftigt.
Bereits am 20.01.1994 wurde der neue Kindergarten durch die Fachbehörden abgenommen. Mit dem Eintrag "Fertigstellung der Bepflanzung" endet das Bautagebuch über die 16-monatige Bauzeit.


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