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"Gedenkbäume" in Fellen


"Weltkriegslinde" am "Säuplatz" (wurde im Jahr 2014 gefällt)
"Weltkriegslinde" am "Säuplatz" (wurde im Jahr 2014 gefällt)

"Gedenkbäume" erinnern in der Gemeinde Fellen an bedeutende geschichtliche Ereignisse

Von Burgsinn kommend steht oberhalb des ehemaligen Sägewerks am Ortseingang von Fellen eine rd. 21 Meter hohe Linde, die sog. Prinzregenten-Linde (siehe kleines Bild auf der rechten Seite). Ihren Namen verdankt der Baum seinem "Geburtstag". Die Linde wurde nämlich in einer Feierstunde am 12. März 1901 von der Fellener Schuljugend anlässlich des 80. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold gepflanzt. Eingeleitet wurden die Feierlichkeiten bereits am Abend zuvor. Am Morgen des Festtags wurden in sämtlichen Kirchen in Franken für 15 Minuten die Glocken geläutet und die Schulkinder hatten schulfrei, um am anschließenden feierlichen Gottesdienst teilnehmen zu können. Danach gestalteten die Kinder mit Liedern und Gedichten die Feierstunde, in der die Linde gepflanzt wurde.

In den letzten Jahren setzten der Neubau der Kreisstraße und die Errichtung einer Stützmauer dem Baum erheblich zu. Die erforderliche Sanierung der Linde aus Sicherheitsgründen nahm dem Baum viel von seiner beeindruckenden Schönheit. Wenigstens konnte die Prinzregenten-Linde - im Gegensatz zu vielen anderen alten Bäumen, die dem Straßenbau zum Opfer fielen - stehen bleiben.

"Weltkriegslinde" an der "Alten Burg"
"Weltkriegslinde" an der "Alten Burg"

Der damalige Bürgermeister und Gründer der Fellener Baumschulen, Johann Fischer, war ein besonderer Freund der Natur. An wichtigen Plätzen, auch in den Fellener Ortsteilen, ließ er deshalb Linden pflanzen. Von 1914 bis 1918 pflanzten Kriegsgefangene Bäume an der "Alten Burg" (ehem. Hofhaus der Grafschaft Rieneck), an der "Klößecke" und am "Säuplatz".

Auch außerhalb des Dorfes wölbt heute noch eine Linde an der Straße nach Wohnrod ihr Laubdach über die Quellfassung am Kreßberg.

Linde in der Mitte des Dorfes, im Jahr 1880 gepflanzt
Linde in der Mitte des Dorfes, im Jahr 1880 gepflanzt

Die Linde auf dem zentralen Platz des Dorfes, in deren Nachbarschaft heute ein Maibaum nach bayerischer Machart die Dorfmitte markiert, pflanzte der "Schäfers Schuster" aus Hausnummer 15, auch "Wirts" genannt, im Jahre 1880.
Auf diesem Platz tanzten auch die "Ploschicks" und "Plobursche" auf dem Plan unter dem dort aufgestellten Kirchweihbaum, bevor er später dann an der Gaststätte des Florian Haas aufgestellt wurde.


"Prinzenregenten-Linde", die vor rd. 100 Jahren gepflanzt wurde
Seine Königliche Hoheit Prinzregent Luitpold von Bayern
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