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Pfarrkirche St. Johannes


Entwurf vom 11. April 1865

Geschichte der Kirche und Pfarrei Fellen

Der Marktflecken Burgsinn war schon in frühester Zeit der Mittelpunkt eines weitläufigen Pfarrsprengels. In den ältesten Urkunden Sinna, dan Niedersinn, endlich nach der Burg Burgsinn genannt, umfasste die Mutterpfarrei die Orte Rieneck, Schaippach mit Hohenroth, Fellen, Rengersbrunn, Wohnroth, Aura, Ober- und Mittelsinn.

23.07.1277Fellen wird erstmals in einer Urkunde genannt.
1292Erste Erwähnung der Pfarrei Burgsinn in der Handschrift des Michael de Leone.
1405Samstag vor Michaelis, Bischof Johannes I. verleiht an Wilhelm v.Thüngen und seine Nachkommen das Patronatsrecht.
1411Rieneck wird von Burgsinn abgetrennt und zur selbständigen Pfarrei erhoben.
1413Mittelsinn wird von Burgsinn abgetrennt und zur selbständigen Pfarrei erhoben.
1420In Fellen besteht bereits eine Kirche, deren Bauzeit unbekannt ist. Der Überlieferung nach soll sie eine wohlbewehrte Kirchenburg mit einem ummauerten Friedhof gewesen sein. Ein Bild von ihr ist nicht vorhanden.
1564 bis 1608Philipp von Thüngen führt die protestantische Religion ein. Fellen ist mit Burgsinn protestantisch geworden.
1608Fellen und Rengersbrunn werden der Pfarrei Frammersbach zugeteilt.
1618Wohnrod wird ebenfalls der Pfarrei Frammersbach zugewiesen.
1631Die Mutterpfarrei Burgsinn ist wieder katholisch.
1674Fellen, Rengersbrunn und Wohnroth werden von Burgsinn durch die Grafen von Nostiz weggenommen und der Pfarrei Rieneck zugewiesen.
1678Pfarrer M. David Tilenius erreicht die Wiedereingliederung der drei Filialen zu Burgsinn.
1698Die drei Filialen Fellen, Rengersbrunn und Wohnroth kommen endgültig zur Pfarrei Rieneck (bis zum Jahre 1811).
28.05.1811Die neue Pfarrei Fellen wird durch Erzbischof Karl Theodor von Dalberg errichtet und mit dem notwendigen Einkommen an Geld und Naturalien ausgestattet. Zitat aus der Gründungsurkunde:
" Dieser Pfarrkirche von Fellen verbleiben wir ein und unterstellen als Filialisten die Bewohner von Rengersbrunn, Wohnroth, Neuhof, das Schanzwirtshaus und den Eisenhammer."
Erster ernannter Pfarrer war Alois Seitz aus Hollerbach. Er war vom 30.05.1811 bis November 1822 in Fellen. Die vorhandene Filialkirche wurde durch die Errichtung der Pfarrei zur Pfarrkirche.
1830Um diese Zeit gab es bereits Überlegungen zum Bau einer neuen Kirche. Das alte Gotteshaus sei so kalt und feucht gewesen, dass Kirchenbesucher in Fellen den ganzen Winter über immer wieder krank wurden.
1865Unter Pfarrer Josef Albert (in Fellen von 1848 bis 1869) nahmen die Pläne zu einem Kirchenneubau konkrete Gestalt an. Der Turm der alten Kirche sollte erhalten bleiben und in den Neubau integriert werden.


Kirche um 1903

1873 bis 1876 Errichtung des neuen Gotteshauses im neugotischen Stil unter Pfarrer Adam Philipp Metzler (in Fellen von Juni 1873 bis 11. Dezember 1877)
07.06.1874 Grundsteinlegung
1876 Benediktion der Kirche durch Pfarrer Metzler. Die ebenfalls neugotische Innenausstattung wurde in der Werkstatt des Kunstschreiners Adam Barth 1876 in Würzburg angefertigt.
1921 bis 1922 Die drei Glocken werden von der Fa. Ulrich und Weula in Apolda gegossen (Marienglocke "St. Maria"/120 cm Durchmesser/900 kg, Josefsglocke "St. Josef"/110 cm Durchmesser/550 kg, Johannesglocke "St. Johannes"/100 cm Durchmesser/450 kg)
1922 Die Orgel mit 19 klingenden Registern wird umgebaut.
1922 bis 1923 Erste gründliche Renovierung unter Dechantpfarrer Gebhard Reis (in Fellen von 1914 bis 1948).
1930 Die Orgel wird auf Pneumatik umgestellt.
1956 bis 1957 Entfernung der neugotischen Innenausstattung, Anbringung der neuen Holzkassettendecke im Langhaus und Neuerrichtung der Treppenanlage zur Pfarrkirche unter Pfarrer Ludwig Gundersdorf aus Karlstadt (in Fellen von 1948 bis 1980).
03.11.1957 Altarskonsekration zu Ehren des Hl. Johannes durch Bischof Josef Stangl, Reliquien der Märtyrer Clemens, Theophilus und Donata. Die Figurengruppe am Hochaltar und an den Seitenaltären wurden in der Werkstatt des Oskar Müller in Heidingsfeld angefertigt.
1970 Volksaltar, Ambo und Priestersitz aus Treuchtlinger Marmor werden angefertigt.
1980 Renovierung des Kirchendachs
1998 Außenrenovierung und Anschaffung der elektronischen Orgel von der Firma Ahlborn in Ditzingen.
2005 Innenrenovierung und Umgestaltung
Ambo und Altar werden in heimischem roten Sandstein gestaltet, der Innenraum erhält einen neuen, hellen Anstrich
17.09.2006 Weihe des neuen Altars durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele nach Abschluss der Innenrenovierung
2011 Neugestaltung/Pflasterung des Kirchenumgriffs in Eigenleistung




Bischof Dr. Paul-Werner Scheele bei der Weihe des neuen Altars am 17.09.2006



Pfarrer Gebhard Reis

Mit 34 Jahren kam der Pfarrer am 02.12.1914 in die Gemeinde Fellen

Pfarrer Ludwig Gundersdorf

Pfarrer Ludwig Gundersdorf trat seinen Dienst in Fellen am 11.11.1948 an

Die Kirche von Innen

Das Fellener Gotteshaus erstrahlt nach der Innenrenovierung in einem neuen Glanz
von oben nach unten: Kircheninnenraum um 1900, um 1957 und heute
Opferstock anno 1602, der vermutlich in der alten Kirche stand
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