Fotovorschau und Logo ausblenden
Quick-Navigator:
Suche:
Sie sind hier: Aura » Leben in Aura » Kirche 7 Schmerzen Mariä 

Kirche Sieben Schmerzen Mariä


Historische Ansicht der Kirche St. Erasmus
Geschichte der Kirche und Pfarrei Aura

Die Kirchengemeinde Aura war ursprünglich eine Filiale der Pfarrei Burgsinn. Um 1314 löste sich Aura von Burgsinn und wurde eine selbständige Pfarrei.

Im frühen 14. Jahrhundert wurde die Kirche St. Erasmus erbaut und mit einem herrlichen Chorraum ausgestattet. Aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt die Pieta. Die Heiligenfiguren St. Wendelin, St. Sebastian und St. Kilian sind Holzschnitzereien aus dem 16./17. Jahrhundert. Eine der drei Glocken, die früher im Turm der Kirche hingen, trägt das Relief der Gottesmutter und die Jahreszahl 1471. Im Jahre 1787 fand eine Erweiterung der Kirche statt, was diese Jahreszahl über dem Westportal beweist. Das Mauerwerk zeigt zu beiden Seiten einen Absatz über der Höhe der Fenstersohlbank. Von da ab wurde die Kirche wahrscheinlich erneuert.

Die Reformation spaltete Aura in zwei Lager - die meisten Einwohner wurden protestantisch. Nach der Chronik des evangelischen Pfarramts Mittelsinn sollen zeitweise drei evangelische und lediglich ein katholischer Pfarrer in Aura tätig gewesen sein. Dieser Umstand zeigte solche Spannungen, dass beide Pfarreien aufgelöst wurden. Die evangelischen Einwohner kamen zu Mittelsinn und die Katholiken zu Obersinn.
Von dort kam der sog. Laufkaplan über den Mittelsinn Berg und hielt den sonntäglichen Gottesdienst, Sonntagsschule und Seelsorge. Letzter dieser Kapläne war Franz Dietz. Er wirkte in Aura von 1887 bis 1888, denn am 10. März 1888 kam als erster selbständiger Kaplan Dr. Franz Josef Lutz aus Miltenberg nach Aura und blieb bis 1890. Danach wurde Expositus Gräf nach Aura versetzt. Ihm folgten Kaplan Schultheiß und Kaplan Müller, die alle noch in privaten Wohnungen untergebracht waren. 1911 begannen unter Kaplan Lindner die Vorbereitungen für einen Pfarrhausneubau. Das für 23.000 Mark erstellte Pfarrhaus war am 13.10.1913 bezugsfertig.

Historische Ansicht vom Pfarrhaus
Auch die Kirche war mittlerweile zu klein und so legte am 30.11.1914 Architekt Fuchsenberger die ersten Pläne zum Neubau einer Kirche vor. Vorher sollte die alte Kirche abgebrochen werden. Da aber die Abbruchkosten auf 6.000 Mark veranschlagt waren und bei einem Umbau die Rechte der Protestanten aus Mittelsinn noch Gültigkeit gehabt hätten, nämlich in der Simultankirche einmal im Monat nach Anhörung des hiesigen Geistlichen einen Gottesdienst abzuhalten, ließ man den Plan wieder fallen.

Am 10.11.1919 beschloss der Gemeinderat 73.000 Mark für einen Kirchenneubau aufzubringen. Der Bauplatz am Kirchberg wurde für 3.000 Mark gekauft und am 17.05.1920 erfolgte der erste Spatenstich. Eine große Einsparung brachten auch die freiwilligen Dienste, die viele Bürger auf sich nahmen, um am Bau mitzuhelfen. Trotzdem betrugen die Gesamtbaukosten über 150.000 Mark.

Am 13.10.1921 konnte Erzbischof Jakobus von Hauck aus Bamberg die Gottesstätte einweihen. Die alte Kirche wurde im Jahre 1967 unter der Regie des damaligen Kuratus Raimund Merget renoviert und im Rahmen der Auflagen des Denkmalschutzes zur Aussegnungshalle umgebaut.

Kirche Sieben Schmerzen Mariä
Die im Jahre 1920 aus einheimischem Rotsandstein erbaute Kirche steht an
einem Steilhang oberhalb der Ortsmitte.


nach oben  nach oben
www.msp-info.de www.kommune-aktiv.de

Verwaltungsgemeinschaft Burgsinn
Burgweg 1 | 97775 Burgsinn | Tel.: 09356 9910-0 | info@vgem-burgsinn.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung